Warum das Martingale System nicht funktioniert

Im 18. Jahrhundert in Frankreich kamen Glücksspieler auf die Idee zu einem System, von dem sie glaubten es würde ihnen garantieren zu gewinnen. Dieses System wurde die Martingale Strategie gennant. Das Konzept hinter der Martingale Strategie ist es, nach jedem Verlust deinen Einsatz zu verdoppeln bis du endlich gewinnst. Ein Spieler der das Martingale System an einem Blackjack Tisch einsetzen wollte, würde an einem Tisch ankommen mit dem Ziel, zu gehen wenn er 100€ gewonnen hat. Er setzt 100€ auf die erste Hand. Wenn er gewinnt, geht er. Wenn er verliert, setzt er 200€ bei der nächsten Hand. Wenn er gewinnt geht er, wenn nicht, setzt er 400€ auf die nächste Hand. Dieses Muster wiederholt sich bei 800€, 1600€, 3200€ und so weiter.

Die Logik des Spielers in diesem Beispiel ist, er wird irgendwann eine Hand gewinnen und hat seine 100€. Obwohl das theoretisch auch stimmt, klappt es in Wirklichkeit nicht weil niemand unendlich viel Geld hat. In den meisten Fällen, werden sie eine Hand Blackjack bei einem der ersten paar Versuche gewinnen. Jedoch wird zweifelsohne irgendwann der Tag kommen, an dem sie ihr gesamtes Vermögen bei dem Versuch verlieren einen 100€ Gewinn zu machen.

Es ist wichtig über solche und andere Systeme Bescheid zu wissen. Obwohl es wirkt als wäre es ein fehlerloser Plan das Casino zu besiegen, bringt es keinen mathematischen Vorteil gegenüber dem Casino. Blackjack spielen hat einen negativen Erwartungswert. Egal ob du eine oder dreißig Hände spielst, es wird keinen positiven Erwartungswert haben. Die Summe von einem Haufen negativer Zahlen ist immer noch negativ..